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Im Zentrum des Handelns sollten die Menschen unserer Stadt stehen. Diese Haltung muss unser Antrieb sein politisch und gestalterisch zu arbeiten. So werden sich Menschen angesprochen fühlen und wesentliche verborgene Ressourcen können aktiviert werden. Bei meinen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern, sowie den Geschäftstreibenden der Stadt Kamen in den letzten drei Monaten habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Menschen das Gefühl haben, niemand höre ihnen mehr zu.   Viele spüren kein Vertrauen mehr in die Verwaltung und die Politik der Stadt Kamen. Ein solches Vertrauen kann nur durch ständige und aktive Mitgestaltung und Teilhabe geschaffen werden.   In jeder Stadt schlummern Tausende von Geschichten und diese Geschichten bilden die eigentliche Essenz einer Stadt. Wir wollen, dass die Stadt sich wieder selbst zuhört. Nur wenn wir zuhören, können wir uns auch selbst verstehen. Wir wollen Kamen erneuern, also müssen wir lernen, uns selbst zuzuhören.   Für meine Kampagne bedeutet Zuhören, dass wir erst einmal verstehen wollen, was die Menschen in dieser Stadt wirklich antreibt. Richtig zuhören heißt, dass wir versuchen zu verstehen, was wirklich wichtig und machbar ist. Die Kampagne besteht aus vielen kleinen und größeren Veranstaltungen, die den Zweck haben, zuerst einmal zu sammeln, was es an Informationen und vor allem Ideen und Möglichkeiten gibt. Dieses verborgene kreative Potenzial soll und muss für die nächsten Jahre die treibende Energie sein, Kamen erfolgreich zu erneuern.   Als Bürgermeister werde ich alle zwei Wochen einen Tag nur dafür aufwenden, den Kamener Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören. Ich möchte ansprechbar sein und ich möchte auf die Menschen der Stadt zugehen, ein proaktiver Bürgermeister sein. Ansprechbar werde ich aber nicht nur im Rathaus sein, sondern an verschiedenen zentralen Orten der Stadt, in den Nachbarschaften und Stadtteilzentren. Insofern verstehe ich mich als Bürgermeister vor allem auch als Moderator unserer Stadt.